15.12.2011



Robert James Fischer

Der Film über eine Schach-Legende: Hier geht es zum Video!

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 15. Dezember 2011 um 14:27 Uhr
 
16.10.2011


Bitteres Wochenende für Pradl!

 

Die erste Landesliga-Doppelrunde findet in Absam statt.

Runde 1:

Die Pradler starten in der ersten Runde voll motiviert gegen die Spieler von Hall/Mills. Etwas überrascht, da Hall/Mills nicht mit der besten Aufstellung antritt und wir dadurch auf jedem Brett klarer Favorit sind, versuchen wir so gut wie möglich in die neue Saison zu starten. Auf Brett 1 spielt Matthias Burschowsky gegen Thomas Steinhauser und kann Fehler seines Gegners noch während der Eröffnungsphase ausnutzen. Kurze, aber überzeugende Partie! Hannes Sucher hat es auf Brett 2 mit Clemens Berchtold zu tun. Hannes, wie eh und je, startet zielstrebig und aggressiv gegen den König seines Gegners. In der Zeitnotphase gibt er aber leider die Partie aus der Hand – schade, dabei spielt er den positionellen Vorteil sehr gut heraus! Auf Brett 3 spielt Stefan Matt gegen Franz Hofer, welcher in der Eröffnung schon sichtlich Probleme hat. Stefan verschärft Zug um Zug, bis sein Gegner unter dem Druck zusammenbricht und die Segel streicht. Philipp Lins, auf Brett 4, hat es mit Karl Bodner zu tun. Philipp krallt sich in der Eröffnung einen Bauern, jedoch erhält sein Gegner volle Kompensation. In der Mittelspielphase kommt es zu einer Zeitnotschlacht, wo Philipp leider versäumt den Sack zuzumachen und muss sich mit einem Remis zufrieden geben. Christian Praxmarer auf Brett 5 spielend darf gegen Gerhard Wurzer ans Werk. Nach einer guten Eröffnung verliert Christian leider den Faden und muss einen Bauern hergeben. In der anschließenden Partiephase lässt er jedoch nie locker und kann ein für ihn gutes Endspiel abwickeln. Leider fehlt der richtige Plan und Christian willigt zum Remis ein, was zu diesem Zeitpunkt für das Team ein wichtiger halber Punkt ist. Auf Brett 6 spielt Obmann Hannes Niedermair gegen Harald Wöll, und übt sich in neuen Eröffnungsgewässern. Nach einer abtauschintensiven Mittelspielphase bleibt allerdings nur ein Endspiel, das relativ schwer zu gewinnen ist. Auch hier endet die Partie Remis.

Zusammengefasst, Pradl gewinnt gegen Hall/Mills knapp mit 3,5:2,5 trotz wesentlich stärkerer Aufstellung.

Runde 2:

Etwas enttäuscht vom Vortag möchten es die Pradler am Sonntag in der Früh wissen, müssen aber gegen die starke Mannschaft von Fügen/Mayrhofen ran.

Die ersten vier Bretter werden dabei exakt gleich besetzt wie in der ersten Runde. Auf Brett 5 und 6 haben Mario Glanznig und Reinhold Graßmair die Chance sich in der Landesliga zu beweisen.

Matthias Burschowsky hat mit FM Helmut Kleissl keinen leichten Gegner, das ist klar, aber „Burschy“ hält sich gut. Er will mehr, setzt alles auf eine Karte, muss sich aber leider in einem taktischen Geplänkel geschlagen geben. Hannes Sucher, extrem motiviert wegen der Niederlage vom Vortag, hat es mit Josef Schiestl zu tun. Nach einer tollen Eröffnungsphase zwingt Hannes seinen Gegner in die Knie, jedoch, kann dieser sich mit Händen und Füßen wehren und siehe da, erreicht ein für ihn besseres Endspiel. Hannes kämpft, aber leider ist es zu wenig. Stefan Matt spielt gegen Josef Ferrari und gerät in eine für ihn bekannte Eröffnungsvariante. Er fühlt sich sichtlich wohl und kann getrost die verfrühten Remisgebot seines Gegner ablehnen (ist vor dem 30. Zug ja eh nicht erlaubt!). Stefan gelangt immer mehr unter Zeitdruck, was für ihn eigentlich sehr ungewöhnlich ist, und gibt in dieser heißen Phase leider die Partie aus den Händen. Philipp Lins versucht gegen Paul Spindelberger mit Gewalt auf Sieg zu spielen und beginnt bei einer ausgeglichenen Partie zu reißen. Wie so öfters in dieser Situation, zieht er Verteidiger bessere Chancen daraus. Auch hier, Philipp schafft es in der entscheidenden Phase nicht den richtigen Plan zu erhalten und muss leider zusehen wie die Partie den Bach runter läuft. Mario Glanznig tritt gegen Johann Eberharter an, muss sich allerdings schon in der Eröffnung starkem Angriff entgegensetzen. Mario versucht seine Stellung zu konsolidieren, aber es ist zu spät und muss aufgeben. Reinhold Graßmair spielt am letzten Brett gegen Reinhard Wiege und spielt wie ein junger Gott. Naja, nicht ganz aber weit fehlt es nicht! Reinhold eröffnet gut und kommt in ein für ihn leicht besseres Mittelspiel in dem er dann alles klar macht und den schlecht postierten gegnerischen König so stark bedrängt, dass dieser nur eine Option hat, aufzugeben.

Wer richtig zählen kann, erkennt schon, warum dies ein bitteres Wochenende für Pradl ist! Nach der gestrigen knappen Runde, was wirklich niemand erwartet hat, dass wir uns am Schluss noch derartig für den Sieg strecken müssen, ist die zweite Runde rabenschwarz verlaufen. Fügen/Mayrhofen schickt Pradl nämlich mit 5:1 von Absam nach Hause… gesenkte Köpfe, traurige Gesichter, …

…aber die nächsten Runden kommen Mitte November und dort werden wir wieder alles versuchen, um diese Wochenende, vor allem aber die hohe Niederlage, gut zu machen!

Mehr Infos: Landesliga 2011/2012

(Beitrag: Philipp Lins)

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 16. Oktober 2011 um 19:33 Uhr
 
26.09.2011



Barcelona


 Stefan Matt - ein junger Mann genießt das Leben :-)

Während viele von uns sich im Sommer eine schachliche Pause gegönnt haben, wurde Barcelona von drei Pradlern unsicher gemacht. Johannes Sucher, Hannes Niedermair und Stefan Matt nahmen die Herausforderung an und spielten das katalanische Traditionsopen. Lassen wir uns vom zauberhaften Ambiente anstecken.

Den gelungenen Fotobericht gibt es hier: Barcelona 2011

(Beitrag und Fotos: Niedermair, Sucher und Matt)

Zuletzt aktualisiert am Montag, 26. September 2011 um 14:25 Uhr
 
20.09.2011



Der Neue


 

Hallo, mein Name ist Adrian Muhr, ich bin 24 Jahre alt, komme vom wunderschönen Mieminger Plateau und studiere Biologie und Chemie (Lehramt) in Innsbruck.

Den Großteil meiner Freizeit verbringe ich mit Klettern, Bergsteigen, Volleyball und vor allem mit Slacklinen.

Mit großer Freude konnte ich vor kurzem ein Spiel kennenlernen, dass sowohl mein sportliches als auch mein Interesse an Strategiespielen vereinen lässt: KUBB (Wikingerschach), dass seither in der Liste meiner Freizeitaktivitäten, und somit auch an einem gemütlichen Tag im Park, nicht mehr fehlen darf.

Somit wieder die Verbindung zum Schachspiel, mit dem ich als 4-5 Jähriger durch meinen Vater das erste Mal in Berührung gekommen bin und den ich seither versuche zu schlagen.

 


Willkommen im Schachklub Pradl!

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 20. September 2011 um 12:23 Uhr
 
22.08.2011



Machen Pillen schlauer?

Der Mensch nutzt lediglich zehn Prozent seines geistigen Potenzials, behauptet ein moderner Mythos. Neurowissenschaftler versuchen, die ungenutzten Fähigkeiten zu aktivieren. In den Forschungslabors wird nach Möglichkeiten gesucht, das Gehirn zu Höchstleistungen zu bringen. Schon jetzt sind zum Beispiel Medikamente auf dem Markt, die die Aufmerksamkeit erhöhen, sogenannte Neuroenhancer.
Der Psychiater Klaus Lieb möchte herausfinden, was diese Mittel eigentlich können. Mit Turnierschachspielern testet er drei Substanzen: Ritalin, das illegale Amphetamin und Koffein. Wie verändert sich die Leistung der Schachspieler unter dem Einfluss der verschiedenen Stimulanzien? Und wie wirken sie im Gehirn? Die Enhancer Modafinil und Ritalin sind in den USA längst zur Modedroge geworden. In Europa sind sie verschreibungspflichtig. Doch über einschlägige Internetseiten kann jeder die Präparate bestellen, obwohl das verboten ist. Die Enhancer haben eine gesellschaftliche Debatte über das Doping fürs Gehirn entfacht. Wird der menschliche Denkapparat in Zukunft auf fremde Hilfe angewiesen sein, um den wachsenden Anforderungen standhalten zu können?
Die Dokumentation begibt sich auf eine Reise durch Gehirnforschungslabore in Deutschland, Australien und der Schweiz. Dabei wird deutlich, dass Versuchspersonen schon heute durch technische Manipulation schlauer, kreativer und erinnerungsfähiger gemacht werden können. Eine kommerzielle Vermarktung der Stimulationsgeräte scheint nur noch eine Frage der Zeit. Aber woher kommt der Hype um die Enhancer? Wird er von der Pharmaindustrie künstlich befeuert, um einen Markt zu schaffen? Wie weit ist die Wissenschaft auf dem Weg zum Superhirn?

Die Antwort gibt es hier: Doping fürs Gehirn

(Quelle: www.arte.com)

 
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